#9 Flensburgs Wachstum – Blick in die Bevölkerungsglaskugel
Shownotes
Großstadtstatus in Sicht? Gemeinsam mit Ole Dunklau, Leiter der Statistikstelle wirft OB Fabian Geyer einen Blick auf Flensburgs Wachstum und die Planungsprognosen auf lange Sicht.
Welche Weichen müssen für Wohnungsmarkt, Infrastruktur und Co. gestellt werden?
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00:00:03: Die Flensfrequenz.
00:00:05: Flensburgs Oberbürgermeister Fabian Geyer, on air!
00:00:09: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe der FlensFrequenz und herzlich Willkommen aus dem Flensburger Rathaus.
00:00:15: mir gegenüber sitzt wie immer Flensburgs Oberbürgermeister Dr.FabianGeyer.
00:00:20: Moin Fabian
00:00:21: Moin Tore Grüß dich.
00:00:22: herzlichen Willkommen mal wieder bei uns.
00:00:24: Herzlichen Dank schön hier zu sein.
00:00:25: Du hast dir mal wieder fachkundige Verstärkung an den Tisch geholt nämlich von Ole Dunklau.
00:00:30: Was macht Ole?
00:00:31: Fabian, warum sitzt er heute hier?
00:00:34: Ach ja.
00:00:35: Auch in einer Verwaltung in der Öffentlichen braucht man ja ein Meister der Zahlen und Ulu Dunklau ist unser Zahlenmeister kann man sagen.
00:00:42: also Statistikstelle ist natürlich extrem wichtig für uns.
00:00:45: da läuft ganz viel zusammen und deswegen bin ich halb froh dass er heute zu dem doch sehr komplexen Thema das wir hoffentlich einfach rüberbringen auch im Sinne der höheren und höherer und deswegen ist ulu dunklauch als meister der statistik bei uns offiziell
00:00:58: leider der kommunalen Statistikstelle.
00:01:01: Moin Ole,
00:01:01: moin hallo.
00:01:02: ja das ist richtig
00:01:03: und wir sind hier zusammengekommen weil Flensburg schrumpft.
00:01:08: aber dazu gleich mehr.
00:01:09: Fabien wir wollen leicht einsteigen mit dir.
00:01:12: was hast du mit einem Nashorn gemeinsam?
00:01:15: Ja
00:01:16: natürlich sehr aktuell.
00:01:17: toh wir haben gestern tatsächlich vor dem Rathaus auf dem Vordach ein Nashorn wieder aufgestellt.
00:01:23: Und zwar hast du mitbekommen, war sogar im Fernsehen gestern transnett.
00:01:29: ich habe mich auch riesig gefreut weil ausgesprochen ausgelassene Stimmung.
00:01:32: ja also das standjama tatsächlich dort wo es jetzt wieder steht Anfang der zweitausender dort aufgestellt.
00:01:38: zwei namhafte künstler claus linden und rupert leis haben dass Vor Jahren eben ja gebaut, entwickelt und erst mal woanders aufgestellt.
00:01:47: Und jetzt dann wie gesagt was vom Rathaus dann wieder entfernt worden?
00:01:51: das hat mein Vovogänger getan.
00:01:52: Simon Farber war der Meinung Das passt nicht so richtig zu einer öffentlichen Verwaltung.
00:01:56: Das ist so.
00:01:58: es war seine Meinung damals.
00:01:59: und jetzt habe ich aber das Wiederentdeckt in der Stadt Hab gesehen, es gammelt nur noch vor sich hin.
00:02:05: Hab dann direkt Kontakt aufgenommen zum Künstler zu der Eigentümerfamilie und die waren hellhaft begeistert.
00:02:10: oder kam eins zum anderen das jetzt restauriert und jetzt steht's seit gestern unter Mithilfe unserer Berufsfeuerwehr und der Höhenrettung wieder auf dem Vordauern kann bewundert werden.
00:02:19: An in der Tat erfreuliches Ereignis.
00:02:20: auch mal ein sehr einfacher Pressetermin letztendlich für dich was sind weitere Themen die dich als Oberbürgermeister beschäftigen bis auf das Nashorn?
00:02:31: Das, was mich gerade ganz aktuell beschäftigt.
00:02:33: Erst mal ob wir selbst?
00:02:34: Wir sind in einer Verwaltungsstrategie das wird von außen natürlich so nicht direkt wahrgenommen die unheimlich ambitioniert ist.
00:02:41: Wir haben mit es zwanzig dreißig diese Verwaltung in die Zukunft führen modern effizient digitalisiert also alles dass was wirklich auch ein riesen riesengroßer Aufholprozess hier ist und das kostet wahnsinnig viel Energie für mich auch und immer wieder die Fans zusammen zu halten immer wieder alle zu motivieren sind wie alle noch beieinander in so einem großen Haus mit über beschäftigt.
00:03:01: Das ist wirklich etwas, das große Auswirkungen haben wird auf unsere Arbeit aber auch für die Bevölkerung.
00:03:07: und ansonsten habe ich ja schon gesagt, was machen wir mit dem Hafen Ost?
00:03:12: Ganz klar!
00:03:13: Wir wollen in die Entwicklung gehen und zwar dieses Jahr noch mit einem klaren Plan dahinter nachdem klar es wieder Hafen aussieht.
00:03:19: Wir haben weitere Großprojekte hier am Start.
00:03:22: natürlich wir haben das Thema Sportstätten ... positiven Bescheid bekommen für die Erweitung des Campus Bades.
00:03:29: Eine tolle Investition, die wir dort tätigen werden.
00:03:31: Also alles in den Bereichen Bildung, Sicherheit und diese ganzen Großthemen, die beschäftigt mich jeden Tag... Und wie schaut
00:03:39: es auch mit Mobilität?
00:03:41: Mit Mobilität!
00:03:42: Ja das ist natürlich auch etwas.
00:03:43: du sprichst sicherlich dem Bürgerrat an oder die Ergebnisse, die jetzt gerade auch veröffentlicht worden sind Ende des Monats.
00:03:49: auch in der Politik ist aber allgemein bekannt, was dort rauskam.
00:03:52: Ich war am Anfang sehr skeptisch und dachte Mensch soll das eigentlich so richtig?
00:03:56: Und dann haben sich dreißig Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden an mehreren Samstagern in der Freizeit.
00:04:01: Und ich war jetzt am Ende noch mal da um mir das anzuhören hoch motiviert.
00:04:04: Ich habe nie damit gerechnet spannende Ergebnisse und was für mich vor allem so relevant war ganz klarer Tee.
00:04:11: nur wir können wieder miteinander reden.
00:04:12: Wir sind zwar völlig unterschiedlich, alt und jung.
00:04:15: Menschen mit Einschränkungen, mit ganz unterschiedlichen Lebenslagen.
00:04:19: Respektvoller Umgang, Mehrheiten wurden anerkannt, hart erarbeitet.
00:04:24: es wurde argumentiert und Clara Tenor war dass das noch funktioniert ohne Gebrüll, ohne Beleidigung, ohne das übliche Social Media-Gekwake.
00:04:32: Das war schon bemerkenswert.
00:04:34: Und die Bitte war auch macht das sowas häufiger mal wir können das ja noch.
00:04:37: Und deswegen sie die ergebnistischen Ernst zu nehmen und Auftrag für die Politik sich damit zu befassen.
00:04:42: Zum Beispiel sage ich mal Barrierefreiheit, ÖPNV... ...und auch Schiffbrücke, die eine klare Ansage bekommen hat.
00:04:49: Die Mehrheit möchte Sie gerne nicht autofrei.
00:04:52: Ich meine das ist gelebte Demokratie!
00:04:56: Es wird nicht von oben herab beschlossen sondern aus der Mitte der Gesellschaft von Freiwilligen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen möchten und die auch tagtäglich damit leben müssen.
00:05:06: Ja, hochkomplexe Thematik.
00:05:07: Also emotional jeder hat natürlich eine Meinung dazu egal wie ich mobil unterwegs bin und deswegen hatte ich auch nicht damit gerechnet muss ich sagen aber ganz tolle Rückmeldungen.
00:05:17: Ich habe das wirklich auch mit denen noch mal besprochen, im Nachgang die dort waren und alle motiviert und haben gesagt wie gesagt also keiner war irgendwie aus der Rolle gefallen.
00:05:26: Alle haben sich respektvoll und auch wie gesagt mit der Anerkennung der anderen Meinung muss ja etwas mal tolerieren ertragen dann auch wirklich beschäftigt ja gesagt warum meint er die oder ist eigentlich so?
00:05:37: Und da kam es ja von nur nach Autos wie bisher zu totaler Autofreiheit alles.
00:05:42: aber man hat sich dann im Nachgang wirklich damit befasst auch geeinigt.
00:05:47: Und deswegen ist auch mal Vorbild für andere und vielleicht doch für die große Politik, die ja dieses Bild nicht immer vermittelt?
00:05:52: Nicht unbedingt!
00:05:53: Das so Wichtige ist ein Zeichen aus der Bevölkerung das Demokratie lebt und auch funktionieren kann – zumindest auf dieser Ebene.
00:06:00: Doch ich bin auch stolz auf diejenigen, die teilgenommen haben und wir nehmen das auch als Auftrag mit und würde mich sehr gerne auf solche Beteiligungsformate in Zukunft vorvieler sehen.
00:06:10: Fabian, als wir unsere erste Flensfrequenz aufgenommen haben ging es um das Thema Flensburg ganz kurz Vor Großstadt, ganz kurz vor hunderttausend Menschen die hier leben.
00:06:20: Nun gibt es Prognosen das diese Zahl dieser hundertausenden Menschen wahrscheinlich nicht erreicht wird.
00:06:29: Kannst du uns dazu was sagen?
00:06:31: Ja es hat sich dem wirklich etwas getan, nicht nur in diesem Bereich sondern natürlich befassen wir uns mit dieser Prognose.
00:06:37: jetzt nochmal ist eine Prognese angenommen von Zahlenwerken Und deswegen ist es erst mal für mich wichtig zu wissen, okay.
00:06:44: Ich habe dir auch damals schon gesagt dieses Mantra wir müssen nur hunderttausend werden und dann kommt das große Glück aber ich noch nie mittragen können sondern es hat ja keine gravierenden Auswirkungen finanziell für uns gehabt.
00:06:53: Dann ist man Großstadt bist du Großstadt und hast aber auch mehr Aufgaben.
00:06:58: Ich habe das ja damals geschildert, was heißt es eigentlich immer mehr zu werden?
00:07:02: Jetzt ist die Prognose wir stagnieren zumindest.
00:07:05: vielleicht wären wir sogar einige weniger werden.
00:07:07: ich glaube zu den Ursachen kommen wir gleich nochmal mit meinem Kollegen Ulle Dunklau und das bedeutet für uns natürlich wie gehen wir mit den zukünftigen Planungsprozessen um auch in denen wir jetzt schon sind?
00:07:17: übernehmen wir uns da nicht?
00:07:18: schaffen wir nicht Überkapazitäten wenn die Progenosen eintreten werden?
00:07:25: Ganz klarer Erkenntnis ist es auch, mit den Unwägbarkeiten heute umzugehen.
00:07:28: Bedeutet für uns eigentlich im Halbjahres-Takt unsere Prognosen auch wieder in Frage zu stellen.
00:07:33: also ich glaube das Thema Krisen und geopolitische Lage und jetzt haben wir seit vier Jahren Wirtschaftskrise usw.
00:07:38: sind ja alles Faktoren die wichtig sind und die auch Auswirkungen haben muss man eben so umgehen.
00:07:43: dass wird in fünf Jahre vielleicht wieder ganz anders aussehen oder in drei Jahren oder in zwei Jahren.
00:07:46: aber trotzdem brauchen wir eine stabile Grundlage auf der wir planen und deswegen ist es für mich ein ganz klare Aussage Erst mal bremsen wir jetzt.
00:07:54: Was bremsen wir aus und was hat das für Auswirkungen auch für die Bevölkerung insgesamt?
00:07:59: Das sind schon wichtige Fragen, die bei uns gerade stellen.
00:08:02: Oli ich möchte dich ins Gespräch dazu holen.
00:08:04: kannst du uns erst einmal erörtern warum Flensburg eigentlich in den letzten Jahren Bevölkerungstechnisch immer nur eine Richtung kannte nämlich mehr?
00:08:12: es wurden immer mehr.
00:08:14: Warum war das so?
00:08:14: welche Gründe lagen davor?
00:08:17: also wir sind So mein Flensburg, hauptsächlich seit zwei Tausend vierzehn fünfzehn gewachsen.
00:08:24: Also ist immer überdurchschnittlich im Landesverhältnis und das hängt damit zusammen dass wir einen hohen Zuzug an Flüchtlingen hatten.
00:08:34: Zweitausendfünfzehn war eine sogenannte Flüchtlingskrise.
00:08:37: Wir hatten es jetzt zum Schluss auch mit den Flüchtling aus der Ukraine die dazu beigetragen haben etwas wachsen.
00:08:46: Wir werden auch künftig wachsen, aber nicht mehr so stark wie vor zehn Jahren oder vor fünf jahren angenommen denn die beiden auch Landesprognosen aus dem Jahr einundzwanzig und fünfundzwanziger unterscheiden sich schon sehr deutlich.
00:09:01: also damals einund zwanzig hat man gesagt Flensburg wächst sowie bisher weiter und diese annahmen die diesen prognosen zugrunde liegen führen auch dazu dass man ab und zu mal in die falsche richtung läuft, weil man halt davon ausgeht das die entwicklung so wie in den letzten zehn jahren fortgeschrieben wird um.
00:09:22: wir beobachten jetzt.
00:09:26: Auch seit den letzten in den letzen monaten dass wir eigentlich weniger Flensburger hier begrüßen jeden Monat, dafür aber mehr Flensberger auch zum Beispiel ins Umland ziehen.
00:09:41: Das heißt in den letzten Monaten war es sogar negativ.
00:09:44: also wir hatten weniger Einwohner.
00:09:46: das ist aber nur eine Momentaufnahme Also in der Planung und da das ist ja eher das Vorherschnitt und auch das Dilemma Wir bewegen uns ja im Planungszeitraum fünfzehn Jahre.
00:09:59: Und so wie der Oberbürgermeister, das eigentlich jetzt auch schon richtig angesprochen hat.
00:10:03: Wir müssen eigentlich noch viel flexibler sowohl in der Prognose sein aber und ich glaube, dass würden die Kollegen aus dem Bereich Stadtentwicklung auch so sehen wir müssen eigentlich viel flexipler in der Umsetzung werden.
00:10:16: und ist doch mal... Wir planen jetzt ein Gebäude Das wird in fünf Jahren fertig sein und wir gehen jetzt davon aus, dass sich die Bevölkerung so entwickelt was in den nächsten fünf Jahren hier in Flensburg passiert wirtschaftlich, hochschultechnisch, Flüchtlingstechnisch, arbeitsmarktechnisch.
00:10:36: Das können wir glaube ich im Gänze gar nicht erfassen.
00:10:39: Also der Grund weshalb Flensburg in den letzten Jahren gewachsen ist, lag hauptsächlich in Menschen die aus anderen Ländern geflüchtet sind?
00:10:47: Korrekt auch das ist noch ein bisschen länger her ist die Entscheidung, dass der Hochschulstandort ausgebaut wird für die Lehrerausbildung.
00:10:55: Das hat auch dazu geführt, dass zunächst einmal ein Zuwachs stattfindet und dieser Zuwachswert halt für die Folgejahre.
00:11:01: dann ist noch mal fortgeschrieben weil man davon ausgeht, das der Zuwachss, wie in den letzten fünf Jahren, in den nächsten fünf Jahren auch erfolgt.
00:11:09: Wenn das aber nicht passiert, weil die Hochschule die Lehrerausbildung zum Beispiel nach Kiel verlegen würde... Dann passiert es halt nicht und dann muss man die Pläne, die man vielleicht hat korrigieren und ändern.
00:11:23: Ich bin überrascht über diese Annahme, über diese Prognose dass Nicht mehr Menschen in den nächsten Jahren Flüchten unter anderem nach Flensburg ziehen.
00:11:33: Länder rüsten Militärisch auf Es wird immer mehr ein Defense investiert Die Spannungen zwischen den Ländern zwischen den Großmächten werden intensiver.
00:11:41: Warum geht man in der Prognese davon aus das keine weiteren?
00:11:46: Ich bespitze es jetzt, aber Kriege ausbrechen und Menschen fliehen.
00:11:51: Was wisst ihr was wir nicht wissen?
00:11:53: Gut ich sag mal das kann die Kommune also Wir werden schon total gut wenn wir sagen würden wo der nächste Krieg ausbricht.
00:11:59: Aber das können wahrscheinlich nur die amerikaner ganz genau sagen Oder die russien oder die russen.
00:12:05: aber wie als ist immer fernsburger kommunde Gehen ja erst einmal nicht davon aus dass zum beispiel ist eine neue flüchtlingswelle kommt oder ne neue pandemie kommt und die zahl Einwohner auf einmal reduziert, also auch das ist ja denkbar.
00:12:21: Auf einmal leben hier nur noch forty-fünftausend Bürgerinnen und Bürger weil es eine neue Corona Pandemie gibt
00:12:29: kann alle sein.
00:12:30: deswegen das ist man blickt in eine glaskurl.
00:12:32: trotzdem bin ich überrascht dass man davon ausgeht es kommen keine weiteren menschen.
00:12:36: das ist aber die aktuelle prognose was die bevölkerung angeht.
00:12:40: ich höre raus sie flensburg schrumpft jetzt nicht sofort, aber man geht davon aus.
00:12:46: Ab im Jahr zwölf Jahre könnte die Einwohnerzahl Flensburgs nach und nach sinken.
00:12:51: Richtig?
00:12:52: Ja also wir erst mal wachsen weniger stark wie in der Vergangenheit angenommen.
00:12:58: Also Flensbruch wird wahrscheinlich immer irgendwas um die fünfundneinzigtausend Einwohner haben.
00:13:03: Wir werden uns immer bewegen...
00:13:04: Aber jetzt sind wir bei neunundneunzig!
00:13:06: Genau so.
00:13:07: das kann ein bisschen weniger wert kann aber auch ganz schnell wieder hochgehen.
00:13:12: Also wir haben jetzt in den letzten zehn Jahren zwölftausend Einwohner dazu gewonnen und haben in den letzen zwei Jahren zweitausend verloren?
00:13:19: Da ist mir doch mal wichtig nachzufragen, diese Menschen die jetzt hier nach Flensburg ziehen das sind Menschen entweder aus dem Ausland oder aus anderen deutschen Regionen weil sie wegen des Studiums hierher kommen.
00:13:30: Ist das richtig zusammengefasst denn dass die zwei größten Bevölkerungsgruppen die nach Flernsburg kommen oder liegt es an einem sehr starken Geburtenjahrgang hier in Flensbourg Fabian
00:13:38: Den habe ich glaube ich verpasst.
00:13:40: Nein, den gab es natürlich nicht!
00:13:42: Also ich würde es vielleicht nochmal eingrenzen.
00:13:43: Wir haben tatsächlich ja Großkonflikte gehabt die unsere Bevölkerung massiv haben wachsen lassen.
00:13:47: das der Ukraine-Konflikt.
00:13:49: Da merken wir eben keine signifikanten Zuwächse zur Zeit Das stagniert.
00:13:54: Dann haben wir natürlich aus Afghanistan und Syrien extrem viele Flüchtlinge gehabt Eben im Jahr zwei Tausend Fünfzehn Und die Folgejahre.
00:14:00: das hat sich natürlich auch dort abgeschwächt weil dort die Konflikte Ja Nicht befriedet sind aber dennoch die Situation verändert hat.
00:14:08: Wir können jetzt nicht davon ausgehen und sehen auch zur Zeit, dass es weitere Konflikte gibt die diese Flüchtlingswellen auslösen.
00:14:15: Wir sehen aber eine andere Flüchtlingspolitik der EU.
00:14:18: Die wird sich mit Sicherheit Auswirkungen auf unsere zahlen definitiv.
00:14:21: wir sehen ja auch in der Serie Giderhaltung in Dänemark.
00:14:23: Auch wir sind hier als Grenzstadt zu Dänemark auch davon betroffen.
00:14:27: also das haben sie auch die politischen Entscheidungsträger ja auch anders entschieden mit der Flüchtungspolitik umzugehen.
00:14:33: So, das wird sich mit Sicherheit auswirken.
00:14:35: Das nächste ist natürlich wissen wir nicht welcher Konflikt wann wie wo ausbricht mit möglichen weiteren signifikanten Flüchtlingszahlen für Europa und deswegen können wenig unterstellen es wird schon so werden weil das irgendwie zyklusartig den nächsten Krieg hier irgendwo auslösen lässt.
00:14:51: Wir hoffen auch dass die alten Despoten die gerade Kriege führen irgendwann nochmal aussterben und dann möglicherweise auch eine andere Politik wieder einzukält.
00:14:58: Wissen wir alles nicht aber was wir wissen ist halt das wo die Flüchtling Ursprünge waren zurzeit eben keine neuen großen Flüchtlingsbewegungen mehr sind.
00:15:07: Das nächste, was wir nicht wissen und das ist vielleicht noch mal ein Faktor der gar nicht beleuchtet worden ist den Klimaflüchtlingen.
00:15:12: also wir gehen ja davon aus dass in den nächsten zehn Jahren Wahrscheinlich keine heere Annahme, sondern eher schon ernsthafte Befürchtungen.
00:15:21: Die Lebenswirklichkeit in Südeuropa und auch Süddeutschland eine andere sein wird.
00:15:26: Und es wird ja davon ausgegangen, dass kühlere Regionen, Skandinavien und natürlich auch wir in der Nähe zu Skandinawien davon eher... Ja, Auswirkungen haben im Sinne von die Menschen ziehen her damit es im Sommer überhaupt noch aushalten und das können wir überhaupt nicht abschätzen.
00:15:42: Ob das zunächst einmal die klassischen Rentnerpaare sind aus Süddeutschland, die hier oben gerne einen Ruhestand haben wollen ob das Familien sind dann haben eine andere Herausforderung.
00:15:49: nochmal also deswegen werden mir erst mal dass zu Grunde was wir gerade haben Das ist das was Udo Dunclaw beschrieben hat.
00:15:56: aber wie gehen man davon aus?
00:15:57: Dass es zumindest mit dem Bevölkerung jetzt stagniert in den nächsten Jahre oder eher runtergeht?
00:16:01: Aber vom Geburtenwellen sind wir weiter entfernt.
00:16:04: Wir sind ja jetzt auch nicht hier, um diese Statistik zu hinterfragen.
00:16:07: Sondern darüber zu sprechen was jetzt tun mit dieser Prognose welche Änderungen auch in eurer Planung in deiner Planung vorliegen.
00:16:17: deswegen nimm uns doch mal mit Was heißt das?
00:16:19: Jetzt für fürs Rathaus aber auch für die Menschen in Flensburg wenn man davon jetzt ausgeht dass Flensbruck eher etwas kleiner wird
00:16:28: Ja natürlich hat es Auswirkungen.
00:16:29: also für mich ist natürlich ganz wesentlich wenn wir das ungehemmte Wachstum weiter jetzt prognostizieren würden.
00:16:37: Würden wir mit unseren Investitionen und das in Rahmenbedingungen, die ja weniger finanziellisch Handlungsspüren für uns vorsehen.
00:16:44: Muss man sagen natürlich ganz anders umgehen müssen?
00:16:46: Dann würden wir natürlich ganz klar sagen okay Wir müssten größer denken, wir müssten mit neuen Schulen denken!
00:16:51: Wir mussten mit neun Kitas denken!Wir müssten noch mehr Wohngebiete ausweisen Und wir sind immer davon aus, es gibt eine Landflucht.
00:16:58: Die gibt's auch nicht.
00:16:59: Es gibt tatsächlich Menschen, die gerne aufs land wieder mittlerweile ziehen.
00:17:03: Das hat natürlich auch Gründe in der Immobilienpreise usw.
00:17:06: auch mit anderen Faktoren.
00:17:08: Also es gibt ganz, ganz viel was uns gerade tatsächlich eine andere Planung einfach aufgibt.
00:17:14: Deswegen ist das Thema mit der Glasskugel auch so ein bisschen schwierig.
00:17:17: Es ist glaube ich keine Glasskühe sind schon doch fundamentale Annahmen für die nächsten Jahre und deswegen planen wir beispielsweise jetzt eine Kita neu, die aber zwei andere ersetzt.
00:17:29: Also das ist keine dritte Kita, die dazu kommt.
00:17:32: Sondern eine neue, die zwei andere ersetzt.
00:17:34: Das ist auch ein Planungsvorgang.
00:17:36: Beim Schulbauten denken wir eben nicht an Neubauten, was wir eigentlich machen müssten wenn es weiter so ungehemmt geht sondern wir denken darüber nach dass wir uns von Schulbauplänen der Vergangenheit verabschieden.
00:17:48: Ich nehme zum Beispiel das Thema Neubrandenburg, dass unsere Partnerstadt der Kollege Nico Klose gerade gewählt war kürzlich hier auf meiner Einladung.
00:17:55: Die schrumpfen richtig und die haben z.B.
00:17:58: zwei Schulbauten einfach Adakta gelegt und sagen wir können uns doch noch maximal eine leisten und brauchen nur noch eine weil sie wirklich einen massiven Rückgang an Bevölkerung haben.
00:18:08: Die gehen natürlich ganz anders in der Planung vor.
00:18:10: also wir gehen jetzt defensiver ran Wir gehen eher in den Ersatz, wir gehen eher im Anbau an Schulen dadurch Kapazitäten zu schaffen was kommen wird, wir werden Zweckbauten schaffen die möglicherweise eine andere Nutzung auch zulassen.
00:18:22: Wer neu baut muss heute eben so denken.
00:18:24: könnte noch mal eine andere nutzung rein kein klassischer schulbau sondern eben möglicherweise einer anderen nutzung wenn das eben nicht mehr benötigt wird.
00:18:32: Ulle du wurde es hier vorgestellt als man der zahlen.
00:18:36: welche finanziellen Auswirkungen hat das denn für eine stadt?
00:18:39: Wenn man jetzt mit weniger menschen rechnet aber auch mit weniger investition ist das dadurch vielleicht sogar eine positive Nachricht für den etat der Stadt.
00:18:47: Oder rechnet sich das nicht?
00:18:48: Das rechnet es sich eigentlich nicht.
00:18:51: Also mehr Menschen bedeuten ja auch immer mehr Ausgaben, die
00:18:53: man... Aber rein aus!
00:18:55: Genau.
00:18:56: Die Einnahmen also auf was wir vom Land an Zuweisung kommen reicht ja bei Weiten nicht aus um die Aufgaben, wie wir erledigen müssten dann davon bezahlen zu können.
00:19:05: Also ein Beispiel bei mir aus der Statistikstelle ist Wir bekommen glaube ich für den Für die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels das dauert so zwei Jahre.
00:19:14: Mit Ausschreibungsverfahren und so weiter bekommen wir vom Land Sachkosten in Höhe von acht tausend Euro.
00:19:20: Kann man sich überlegen, wie lange man damit zurechtkommen könnte?
00:19:23: Also heißt das für die Kommune immer sie muss selber in die eigene Tasche greifen.
00:19:29: Und so ist es halt auch.
00:19:30: wenn man jetzt sagt also jeder Einwohner bringt irgendwie tausende Euro vom land und dagegen muss man halt halten.
00:19:37: was kostet uns der einwohner im bereich Kita, öffentliche Plätze.
00:19:43: Das TVZ muss ja irgendwie die Spielplätze auch mal sauber machen und das tun sie auch sehr gut.
00:19:48: Das ist aber auch nicht für umsonst sondern es kostet alles Geld.
00:19:53: Und dafür sind die Kommunen da.
00:19:55: Also das ist das Thema Daseinsvorsorge oder... ...das muss die Kommune leisten.
00:20:02: Und das wird sie auch also.
00:20:03: Es rechnet sich nie dass man jetzt ganz viele neue Bürger mehr hat.
00:20:08: Also Platt gesagt, Tore ich kann noch mit neunzigtausend Menschen leben.
00:20:12: Ja das ist doch mal ganz krass also... Was wird
00:20:14: sich denn hier verändern?
00:20:15: Wenn wir von Neunzig tausend sprechen?
00:20:16: Also
00:20:17: es hängt natürlich davon ab.
00:20:18: Welche Bevölkerung habe ich denn dann hier?
00:20:19: Habe ich überwiegend ältere Menschen.
00:20:21: Wir in vielen Städten ja mittlerweile wirklich eklatantes Thema ist, wie viele Pflegeplätze brauche ich tatsächlich?
00:20:27: Wie gehe ich mit Barrierefreiheit um?
00:20:29: Das sind natürlich auch erhebliche Investitionen und Sachkosten.
00:20:33: der Staat oder beziehungsweise der Gesetzgeber arbeitet mit immer mehr Vorgaben Rechtsansprüchen die die Kommunen ausbaden müssen.
00:20:41: also von daher ist es natürlich mal die Frage da hab' ich eine junge Stadt.
00:20:44: Hab' ich viele Familien damit mich im Bereich der Betreuung für Kinder U-Drei Ich habe einen offenen Ganztag zu finanzieren und so.
00:20:50: Und da sind natürlich weniger Menschen schlichtweg weniger Räume, weniger Betreuungspersonal, weniger weniger weniger ja?
00:20:56: So deswegen ist genau das natürlich ein Thema.
00:20:58: Eigentlich ist es für eine Stadt wie Flensburg durchaus gesund wenn man irgendwo ein Maß erreicht dass diese Stadt auch verträgt.
00:21:05: wir sind in der Verkehrslage.
00:21:07: eigentlich ist Schlennsburg nie für so viele Autos gebaut worden.
00:21:10: Niemals so siehst du an der Breite den Straßen und soweit merkt man.
00:21:14: das regt auch einige auf aber alle machen mit.
00:21:16: Das ist auch die Frage des ÖPNVs.
00:21:19: Da laufen wir gerade rein in ein häbliches Defizit, was den ÖPNF angeht, weil wir natürlich mehr Angebote haben müssen und du weißt keine Fahrkarte refinanziert den Fahrer.
00:21:28: Also von da ist es eben ganz wichtig – auch das, was Udo Dunckler gesagt hat, dass es immer ein Zuschussgeschäft auf der anderen Seite ist.
00:21:34: eine Stadt attraktiver für Veranstaltungen, attraktiva für Wirtschaft, attaktiver auch im Bereich Hochschule wenn mehr Menschen da sind, die eben die Stadt nutzen.
00:21:44: Aber rein fiskalisch gesehen muss es irgendwann sich auf einen Maß einpinnen, an dem Wachstum auch eine Grenze hat.
00:21:50: Ohle könnte es sein dass du in zwei Jahren hier wieder ins Büro reinkommst und sagst Mensch die Prognose sieht jetzt aber doch wieder ganz anders aus.
00:21:57: Wir rechnen jetzt dort so eine Zwo-Dreißig mit über hunderttausend Menschen.
00:22:02: Also wie aktuell sind solche Prognosen?
00:22:05: Wie schnell verändern diese sich?
00:22:07: natürlich, wenn jetzt diverse Kriege ausbrechen wird es sich das verändern.
00:22:11: Aber wie wahrscheinlich ist es dass du in zwei Jahren hier stehst und sagst gut alles was jetzt gerade geplant wurde War doch für die Katz wir müssten noch mal wieder umplanen.
00:22:20: also grundsätzlich kann man bei den prognosen sagen Das ist immer ein richtiges Großprojekt.
00:22:24: also Die ansiedlung ist einmal eines batterie speichers wie in heide oder battery herstellers.
00:22:32: eine Hochschulerweiterung oder einen Migrationsschub würden das in, sagen wir mal ein bis zwei Jahren schon verändern.
00:22:39: Das heißt da ist dann in der Prognose der Zeitraum.
00:22:43: nach zwei Jahren kann das völlig anders aussehen.
00:22:46: also nicht völlig aber im Verhältnis dass wir jetzt sagen wir verlieren die Einwohner zwischen achtzehn und fünfundsechzig gewinnen dafür die Ü-fünfundsechsigjährigen.
00:22:56: Aber auch das kann je nach Pflegereform oder sonst irgendwie auf einmal ganz anders aussehen, dass man sagt, wenn der Bund Pflegeeinrichtung auf dem Land unterstützt und die gezielt fördert würden wahrscheinlich Insulaner dann nicht mehr nach Huesum- oder Flensbuch ziehen sondern doch irgendwo ins Dorf.
00:23:17: Es
00:23:18: ist nämlich fast schon leichtsinnig jetzt die Pläne für einen Bevölkerungswachstum über Bord zu werfen zu relativieren, weil wenn in ein paar Jahren die Welt wieder anders aussieht dann muss es erst mal wieder von vorne los gehen und entsteht man wieder da wo man jetzt steht.
00:23:32: Also wir reden ja als Menschheit nicht von einem neuen Phänomen von Stadtentwicklung.
00:23:36: also wenn ich mal sehe wie Menschen früher planen dürfen.
00:23:39: Da kommen die Sarah Zehn und da kommt die Römer, also von daher oder hast du ein Dreißigjährigen kriegt mit der Pest?
00:23:45: Also da irgendwie Planung vorzunehmen war ja noch viel krasser gar nicht möglich als heute.
00:23:50: Wir haben ja schon eine gewisse solide Berechnungsgrundlage und wir können sie auch reagieren.
00:23:55: Es ist ja nicht so wie wenn wir die Erfahrungen in der Vergangenheit nicht nutzen.
00:23:57: Wir hatten mal auf die letzte Pandemie reagiert ob das richtig oder falsch war.
00:24:01: Einzelmehr haben es nochmal hingestellt aber jedenfalls sammeln wir auch Erfahrungswerte.
00:24:05: Das wird ja nicht.
00:24:07: Ich glaube auch nicht an so eine Flüchtlings-Welle wie Zwei Tausend Fünfzehn ungemindert, wo dann tatsächlich ein Bundeskanzler oder Kanzler sagt Wir schaffen das schon und alles hinein.
00:24:17: Das wird nie wieder passieren.
00:24:18: Das halte ich für ausgeschlossen.
00:24:19: wenn ich mir die Europapolitik angucke Auch das möchte man eigentlich nicht mehr.
00:24:23: Also dort glaube ich, dass wir ad hoc hier mit einer Situation konfrontiert werden die uns für völlig neue Probleme stellt.
00:24:31: Denke ich nicht!
00:24:32: Wir werden uns irgendwie einpendeln das glaube ich auch zwischen sagen mal ninety und neunneinzigtausend Einwohnerinnen-Einwohnern.
00:24:38: Das ist ein gesundes Maß das werden wir sicherlich irgendwie auch händeln können.
00:24:42: Und dann drei vier tausend rauf und runter in einem Zartraum von eins zwei Jahren wenn wir auch managen können.
00:24:47: Aber alles andere ist wirklich dann eine ganz theoretische Annahme von der wir wirklich auch nicht ausgehen.
00:24:54: Wenn die Flensburgerinnen und Flensperger jetzt mitbekommen, Investitionen werden überdacht.
00:24:59: Flensburg wächst nicht mehr!
00:25:00: Flens Burg schrumpft vielleicht sogar.
00:25:02: Welche beruhigenden Worte könnt ihr denn jetzt an die Hörerschaft richten?
00:25:07: Dass das alles gar nicht so dramatisch ist.
00:25:10: Ole!
00:25:12: Ja ich glaube also für die meisten Flensburger wird es beruhigt sein dass Flensberg ja ähnlich wie die anderen Kreisfreundstädte überhaupt über eine kommunale Statistik Stelle verfügt.
00:25:22: Und das heißt, wir diese Entwicklung.
00:25:24: Also auch dass... Wir uns unterschiedlich manchmal entwickeln zur Landesprognose und so weiter ist mal jeden Monat mit den Monatsabschlüssen und noch jedes Jahr verfolgen und entsprechend gegensteuern.
00:25:36: können also die Verwaltungsvorstand aber auch die Fachbereiche dahingehend beraten und sagen Achtung!
00:25:42: Wir sehen jetzt gerade im Melderegister kommen weniger Anmeldungen oder mehr Abmeldung müssen wir mal prüfen, welche Auswirkungen das für die Planung hat.
00:25:54: Und dann ist natürlich beruhigend dass in den Fachbereichen auch eigentlich Profis sitzen, die diese Planung sofort berücksichtigen können.
00:26:04: Das Beunruhigende was ich dann vielleicht doch noch sagen muss ist Wir können die Verfahren nicht immer so verkürzen wie wir sie eigentlich bereuchten.
00:26:15: Wir blicken immer nur auf ein, zwei Jahre.
00:26:17: Das funktioniert in der Stadt nie sondern wir müssen immer den Weitblick haben und er ist halt auch nicht immer ganz
00:26:25: klar.".
00:26:26: Und trotzdem höre ich raus das regelmäßig darauf geachtet wird wer verlässt Flensburg?
00:26:29: Wer kommt noch nach Flensburger?
00:26:31: entsprechend kann man auch durch Briefings von dir vom deinem Team entsprechend planen.
00:26:37: Fabian letzte beruhigende Worte ... an deine Bürgerinnen und Bürger.
00:26:41: Also sind jetzt mal die Gewisse, dass wir echt über den Teller angucken?
00:26:44: Wir schauen eben auch die Gesamtentwicklung hier im Bundesland überregional... gesamt geopolitisch, also wir gucken schon ganz genau hin was wir ausfüllen könnte.
00:26:53: Was haben sprechen drüber.
00:26:55: das ist im Grunde genommen wie in allen Lebensbereichen man versucht so gut wie möglich zu planen und man versuchst so gut Wie möglich mit der gewissheit zu plan dass es nachher auch irgendwie aufgeht.
00:27:05: Und ich finde wichtig auch nochmal zu sagen dass wir auch möglicherweise dazu kommen zu sagen da hat nicht jemand fehlerhaft geplant oder jetzt haben wir eine schule zu groß gebaut Sondern dass wir eben vorsorglich schon mal reingehen und sagen wenn wir zu großgebaut haben und wir haben den bedarf nicht machen mit dem Gebäudeteil das und dass.
00:27:21: Also wir machen uns schon viele, viele Gedanken darüber, dass die Steuermittel, die uns an die Hand gegeben werden, bestmöglich hier auch angelegt werden im Sinne eben der Bevölkerung?
00:27:30: Dass wir die Gewissheit haben in den... Bereichen der Daseinsvorsorge.
00:27:33: Wir gehen ja auch über Feuerwehren, wir gehen über Schulen und alle möglichen Bereiche von Bildung und Sicherheit, von Infrastruktur natürlich auch dass wir dort die Investitionen tätigen die die Bevölkerung zu erwarten hat und möglichst so gut und da bin ich natürlich sehr dankbar das ich eben statistische Werte bekomme die uns eine gewisse Planung eben zulassen.
00:27:52: und alles weitere bitte ich einfach um Verständnis.
00:27:56: Es gibt ja nie die hundertprozentige Gewisser, denn keine Lebenslage.
00:27:59: Das erwartet auch keiner.
00:28:00: aber wir machen schon wirklich einen guten Job was das angeht und sind sehr gewissenhaft um dann Ja dass zu tun was notwendig ist damit die Menschen hier gut leben können
00:28:08: Und ich nehme mit wenn wer positiv in die zukunft blicken geopolitisch?
00:28:13: Und es keine weiteren kriege gibt der nimmt man das doch glaube ich gerne in kauf dass eine stadt etwas weniger menschen hat oder
00:28:21: Ja natürlich, also das Allerwichtigste ist sowieso dass die Menschen friedlich miteinander leben.
00:28:24: Das gilt für Flensburg, es gilt aber auch darüber hinaus und weltweit.
00:28:28: Das wünschen sich glaube ich alle so weit sie eben nicht davon profitieren von kriegen.
00:28:32: Und wir haben natürlich die große Hoffnung, dass sich diese echt instabile Lage weltweit wieder beruhigt.
00:28:37: Dass wir wieder wirtschaftlich ein gutes Fahrwasser kommen und eine gute Wirtschaftspolitik erleben in Deutschland.
00:28:42: Und das wir hier auch uns darauf verlassen können, dass uns Landbund und EU auch die Rahmenbedingungen geben mit denen wir hier dann zukünftig eben unsere Planung seriös und gut im Sinne der Menschen durchführen können.
00:28:54: Wunderbar!
00:28:55: Dann sage ich vielen Dank an euch beide.
00:28:57: Vielen Dank an Dr.
00:28:58: Fabian Geier.
00:28:59: Vielen dank an Ole Dunklau.
00:29:00: Leiter des der kommunalen Statistikstelle.
00:29:04: Vielen Dank für die Einblicke, für die Zahlen und wir dürfen gespannt sein wie sich Flensburg weiter entwickeln wird.
00:29:09: Vielen dank an euch beide und vielen dank an alle die uns erneut zugehört haben!
00:29:13: Danke.
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